Non(n)sens - Musical Comedy von Dan Goggin

 

Die Kleinen Schwestern von Hoboken sind ein missionarischer Orden, dessen Köchin Schwester Julia versehentlich 52 Mitschwestern mittels einer verdorbenen Bouillabaisse vorzeitig gen Himmel schickte. 19 Nonnen entkamen dem Unglück, da sie den Abend beim Bingo verbrachten. Nach einer Vision gründete die Mutter Oberin eine Grußpostkartenfirma, die genug Geld einbrachte, um 48 der verblichenen Schwestern würdevoll zu bestatten. Einem Impuls folgend kaufte die Mutter Oberin dann aber eine Heimkinoanlage und eine neue Einnahmequelle musste her. Während die verbliebenen vier toten Schwestern in der Tiefkühltruhe zwischengelagert werden, stellen die bühnentauglichsten Nonnen eine Benefizshow auf die Beine.

Diese Show ist von Pannen und Pleiten verfolgt. Jede Nonne hat ihre ganz eigenen Ambitionen und möchte so viel wie möglich im Rampenlicht stehen. Novizin Schwester Leo wäre gern die erste Nonnen-Ballerina der Welt. Schwester Hubert, die den Novizinnen vorsteht, erinnert sie stets an Demut und das obwohl sie selbst am liebsten die Nr. 1 im Kloster wäre. Schwester Robert Anne, die Gangster-Nonne aus Brooklyn, ist eigentlich nur Zweitbesetzung, unterbricht die Show aber immer wieder mit heimlich einstudierten Nummern. Schwester Amnesia weiß nicht mehr wer sie ist, seitdem ihr ein Kruzifix auf den Kopf gefallen ist und ist auch sonst leider recht verwirrt. Die Mutter Oberin wäre eigentlich gern eine berühmte Seiltänzerin geworden. Die Situation eskaliert vollends, als die Mutter Oberin versehentlich Drogen inhaliert und high wie ein Rockmusiker hinter die Bühne gebracht werden muss. Schnell muss eine Stepp-Nummer vorgezogen werden, damit das Finale des ersten Aktes nicht ins Wasser fällt (DER TIME-STEP).

Nach der Pause ist die Mutter Oberin immer noch verhindert, wodurch Schwester Robert Anne endlich ihren großen Auftritt bekommt. Ein Brief vom Gesundheitsamt verschärft die Situation für die Schwestern. In der Hoffnung auf eine weitere Einnahmequelle stellen die Nonnen dem Publikum Schwester Julias selbst geschriebenes Kochbuch vor, das sich – wer hätte es geglaubt – als völlig unbrauchbar herausstellt. Um die Stimmung zu retten, erlaubt die Mutter Oberin Schwester Robert Anne noch einen Auftritt, dessen Ende aber ganz und gar nicht klostertauglich ist. Als Schwester Amnesia ein Lied über sich singt, bringt das völlig unvermittelt ihre Erinnerung zurück …

Cast

 
 

Sabine Reithofer (Mutter Oberin)

Sabine ist zweifache Mutter, Unternehmensberaterin und kaufmännische Leiterin der MCA. Ihr Leben hat also einige Ähnlichkeit mit dem der Mutter Oberin. Sabine hat aber auch Ähnlichkeit mit einer anderen Rolle: Ihre Kochkünste  ähneln eher denen von Schwester Julia. Ein solches Malheur ist aber – Gott sei Dank – bisher nicht passiert. Besser läuft es jedenfalls gesanglich, zum Beispiel als Elisabeth oder als Mrs Lovett aus Sweeney Todd.

Marilis Sterlinger (Schwester Hubert/Dance Captain)

Marilis steht als Erzieherin auch im wahren Leben sozusagen Novizen vor. Obwohl sie den Tanzschuh als Salsa-Turniertänzerin an den Nagel gehängt hat, gibt sie als Dance Captain in den MCA Tanzproben den Takt vor. Dabei kommt der Gesang natürlich nicht zu kurz: Bei uns stand sie beispielsweise schon als Mrs Danvers aus Rebecca oder Aurora aus Kuss der Spinnenfrau auf der Bühne.

Julia Rajsp (Schwester Robert Anne/Schwester Hubert)

Julia ist wie Schwester Robert Anne nicht auf den Mund gefallen – und studiert passenderweise Kommunikationswissenschaften. Die dort erlernten Rhetorik- und Diplomatiefähigkeiten bringt sie dann auch als Schwester Hubert auf die Bühne. Für die MCA sang sie außerdem schon Rollen wie Elphaba aus Wicked, Sarah aus Tanz der Vampire oder Jane aus Tarzan.

Verena Schlick (Schwester Robert Anne)

Verena studiert Musik- und Tanzpädagogik, singt neben dem Studium auf Taufen und Hochzeiten und spielt hervorragend Gitarre. Wie Robert Anne spielt sie am liebsten die erste Geige. Für die MCA schlüpfte sie schon in die Rollen der Glinda aus Wicked, Sarah aus Tanz der Vampire und Ich aus Rebecca.

Sabine Struber (Schwester Amnesia/Schwester Leo)

Sabine ist studierte Musik- und Tanzpädagogin und studiert bei der MCA nicht nur ihre Rollen, sondern auch die Gesangsstimmen mit dem Ensemble ein. Gott sei dank ist sie weit besser organisiert als Schwester Amnesia. Ihren Kindertraum von der Prima Ballerina kann sie nun als Schwester Leo wenigstens ein wenig ausleben. Bei der MCA war “Strubi” außerdem schon u.a. als Glinda aus Wicked zu sehen.

Christina Fuchsberger (Schwester Amnesia)

Christin ist zwar keine Novizin, war aber als Kind auf der Klosterschule. Mit der Rolle der Amnesia verbindet sie einiges: „Ich bin Amnesia! Ich bin genauso verplant und genauso albern, aber auch mit der gleichen Leidenschaft bei der Sache.“ Leidenschaftlich bei der Sache ist sie auch bei den anderen MCA Produktionen in Solo- wie in Ensemblerollen.

Elisabeth Pakr (Schwester Leo)

Elisabeth Pakr nimmt seit früher Kindheit Ballettunterricht, mit 15 kam dann Jazz Dance dazu. Tanz war auch ihr Wahlpflichtfach an der Schule, dort lernte sie viel Modern und Contemporary Dance, aber auch Improvisation – ihre Träume vom Tanz durfte sie also weit mehr ausleben als Schwester Leo. Seit 2011 bereichert sie mit ihren Talenten das MCA-Ensemble.

Mirjam Lederer (Schwester Leo)

Mirjam spielt Klavier und Gitarre, nimmt seit Jahren Gesangsunterricht und tanzt Ballett, Contemporary und Jazz. Seit 2013 verstärkt sie das MCA-Ensemble, Schwester Leo ist ihre erste Solorolle – zumindest bei uns. In ihrem Auslandsjahr in Wisconsin konnte sie schon die Hauptrolle im Musical Dreamers an ihrem Gast-College ergattern.

Creative Team

 
 

Dan Goggin - Text und Musik

Dan Goggin begann seine Karriere zunächst als studierter Countertenor in New York, bevor er die Darsteller-Karriere an den Nagel hing, um sich ganz dem Komponieren zu widmen. Seine Erfahrungen in einer dominikanischen Klosterschule bildeten dann die Basis für seinen größten Erfolg: Als Grußkarten-Aktion gestartet, wuchs Nunsense schnell zu einer Show und später einem abendfüllenden Musical, das 1985 Premiere feierte, zahllose Preise gewann und heute zu den meistgespielten Off-Broadway-Hits der Welt gehört. Für die MCA-Premiere von Non(n)sens in Salzburg reiste der eingefleischte Sound of Music Fan eigens nach Salzburg.

Benjamin Baumann - Regie und Bühne

Benjamin Baumann zeichnet mit fast 550 Aufführungen verantwortlich für die mit Abstand erfolgreichste Inszenierung von Non(n)sens im deutschsprachigen Raum. Als bei der MCA die Idee reifte, Non(n)sens in Salzburg auf die Bühne zu bringen, stand schnell fest, dass Benjamin auch hier Regie führen würde. Über die Zusammenarbeit mit der Musical Company Austria freut er sich sehr. Thorsten Kieker und er kennen sich bereits seit den 90er Jahren und und haben schon in einigen Musicals erfolgreich zusammengearbeitet.

Thorsten Kieker - Musikalische Leitung

Thorsten Kieker leitet gemeinsam mit Sabine Reithofer die Musical Company Austria und ist für alle künstlerischen Belange zuständig. Drückt er nicht gerade die Playbacks bei den Aufführungen, kreiert er sie am PC – Note für Note, Takt für Takt mittels digitaler Sound Libraries. Außerdem kümmert er sich bei der MCA um Stückauswahl, Besetzung und Probenplanung, Inszenierung, Kostüme, Licht und Regie. Das hält ihn aber noch lang nicht davon ab, selbst mit auf der Bühne zu stehen, z.B. als Graf von Krolock aus Tanz der Vampire oder als mörderischer Barbier Sweeney Todd.

Anita Vidovic - Choreographie

Anita Vidovic ist ausgebildete Darstellerin und stand in Produktionen wie Anything Goes, West Side Story oder Sunset Boulevard auf der Musical-Bühne. Für die Musical Company Austria studierte sie, unterstützt von Dance Captain Marilis Sterlinger, mit unseren Nonnen die Hanauer Choreographien ein. Dabei hat sie auch einige neue Choreographien für die Darstellerinnen erarbeitet. Anita ist selbst Non(n)sens Veteranin: Unter der Regie von Benjamin Baumann tanzte sie lang als Schwester Maria Leo über die Bühne.

Zum Seitenanfang